Die Geschichte der Manufaktur Lapponia

Lapponia: von den 1960er-Jahren bis heute

 

Lapponia: Schmuck, der es bis auf die Leinwand schaffte

Der Schmuck der finnischen Manufaktur Lapponia spricht eine ganz besondere skulpturale Designsprache. Die handgeschmiedeten Accessoires sind so wunderschön und außergewöhnlich, dass zwei Meisterwerke es sogar in einen der berühmtesten Filme aller Zeiten geschafft haben und dort den Hals einer galaktischen Prinzessin zierten. Doch auch im realen Leben ist der einzigartige Schmuck äußerst begehrt. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Anfänge Lapponias, über die wichtigsten Designer und über den nachhaltigen Produktionsprozess der exklusiven Schmuckstücke.

Wie Lapponia zum Leben erwachte: die Geschichte der Manufaktur

Die Wurzeln von Lapponia reichen bis in die 60er-Jahre zurück. Damals schlossen sich der Unternehmer Pekka Anttila und der begnadete Designer Björn Weckström zusammen, um ihre Vision von einzigartigem und besonders kunstvollem Schmuck miteinander zu teilen und zum Leben zu erwecken. Ausgefallene Kreationen mit skulpturalen Schmuckdesigns waren und sind seither das Aushängeschild der finnischen Manufaktur aus Helsinki. Die tragbaren Mini-Kunstwerke heben sich ab, revolutionierten bereits in den 60er-Jahren den Schmuckmarkt und gehören seit der Gründung der renommierten Manufaktur zweifelsohne zu den interessantesten und elegantesten Schmuckstücken der Welt.

In Rio de Janeiro bekamen die beiden Gründer den Beweis dafür, als sie im Jahr 1965 am internationalen Schmuckwettbewerb teilnahmen. Dort präsentierte Björn Weckström seine außergewöhnlich kreative und filigrane Kette Flowering Wall, einen verspielten Traum aus herrlichem Gelbgold. Die Juroren und Menschen waren so begeistert von diesem extravaganten Designerstück, dass Björn Weckström dafür den Grand Prix erhielt. Dieser Moment brachte Lapponia nicht nur eine Menge weiteren Ruhm ein, sondern auch den Stein ins Rollen. Die finnische Manufaktur gewann an Ansehen und Bekanntheit und plötzlich stand das Unternehmen weltweit im Rampenlicht. Bekannt für die skulpturalen und faszinierenden Schmuckwerke, entwickelte sich Lapponia zu einer der bedeutendsten Manufakturen der Welt.

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Collier Flowering Wall

Björn Weckström, angetrieben vom Erfolg und seiner endlosen Kreativität, ging als ersten den innovativen Schritt und vereinte Silber und Acryl zu wundervollen Accessoires. Was anfangs noch gewöhnungsbedürftig für die Menschen war, wurde in einem einzigen Moment zur gefeierten Idee – und zwar, als John Lennon und Yoko Ono 1975 bei der Dick Cavett Show auftraten und Yoko Ono den Acryl-Ring Petrified Lake trug. Nahaufnahmen des Kamerateams setzten den Fokus auf das extravagante Schmuckstück und weckten die Neugier und Begeisterung für den modernen und ungewöhnlichen Schmuck.

Zwei Jahre später, im Jahr 1977, gelangte Lapponia einer der wohl wichtigsten Durchbrüche der gesamten Laufbahn des Unternehmens. Denn zwei der Schmuckstücke zierten Prinzessin Leia, eine der Hauptrollen des damals neuen Star Wars-Films. Die Prinzessin in dem Weltraum-Epos trägt das Collier Planetoid Valleys und den Armreif Darina's Bracelet. Besonders das skulpturale und beinahe außerirdisch schöne Collier wurde so zum echten Kult-Schmuckstück der Manufaktur aus Helsinki und Designer Björn Weckström machte seinem ohnehin schon guten Ruf alle Ehre.

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Copyright: The Walt Disney Company / Lapponia

Einzigartige Designs von internationalen Künstlern

Hinter dem Schmuck mit besonderem Ausdruck steht ein Team aus über elf internationalen Designern und Künstlern, die bei Lapponia so viele Freiheiten genießen, wie kaum ein anderes Team an Schmuckdesignern auf der Welt. Durch die verschiedenen Einflüsse entsteht in der finnischen Manufaktur eine große Auswahl an sagenhaften Schmuckstücken in unterschiedlichen Stilrichtung. Eines haben alle Accessoires jedoch gemeinsam: Sie sind von der Natur inspirierte Mini-Kunstwerke mit außergewöhnlich skulpturalen und eleganten Designs. Die besondere Formensprache ist es, die Lapponia zu einer unverkennbaren Premium-Marke machen, die auffällt, verzaubert und selbst die anspruchsvollsten Kunden in ihren Bann ziehen kann. Die Vielfalt an Stilrichtungen und kreativen Ideen der elf Designer sorgt dafür, dass die finnische Manufaktur aus Helsinki stets neue Fans dazu gewinnt.

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Die Designer Björn Weckström, Martin Bergström & Zoltan Popovits

Juwelier Badort bietet Ihnen beeindruckende Schmuckstücke dieser sieben Designer: Björn Weckström, Martin Bergström, Zoltan Popovits, Chao-Hsien Kuo, Liesbeth Busman, Mari Isopahkala und Taru Harmaala Chaloff. Jeder der kreativen Köpfe fängt auf seine Art und Weise die Schönheit der (nordischen) Natur in seinen Designs ein und drückt zugleich die eigene Liebe für das Erschaffen besonderer Schmuckstücke mit einer atemberaubenden Formensprache aus. Während manche Designer eher markante, kühne Formen wählen, setzen andere auf feminine und sinnliche Designs. So findet jede Frau das passende Designer-Schmuckstück, das die eigene Persönlichkeit stilvoll unterstreicht und den eigenen Stil elegant abrundet.

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Ohrstecker Gelo von Björn Weckström

Björn Weckström zum Beispiel, der sowohl einer der Gründer als auch einer der Designer ist, liebt es, die kühle und unendlich schöne Winterlandschaft Finnlands als Vorlage für seinen überwältigenden Silberschmuck zu nutzen und die Stimmung in skulpturalen Schmuckstücken einzufangen. Liesbeth Busman stammt aus den Niederlanden und zeigt mit ihrem Schmuck, wie wunderschön und vollkommen die Unvollkommenheit sein kann. Der Reiz ihrer Designs besteht darin, dass sich die wahre Bedeutung und ganze Pracht des Schmucks der Trägerin erst mit der Zeit offenbart. Mari Isopahkala hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schmuck zu kreieren, der die Ausstrahlung der Menschen verstärkt, ohne ihnen dabei die Show zu stehlen. Die Idee kommt an, denn im Jahr 2010 wurde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Lapponia der Next Episode-Schmuckdesignwettbewerb abgehalten, bei dem sie mit ihrer sinnlichen Winter Pearl Kollektion den ersten Platz machte. Zoltan Popovits fand seinen Weg zu Lapponia, als er für das Unternehmen ein Schachspiel aus Silber entwarf, dessen Figuren sensationelle Skulpturen waren. Die Gründer waren so begeistert, dass sie seither mit dem Bildhauer und Keramiker kooperieren. Die Geschichten, Visionen und Ideen der Designer sind also so unterschiedlich, wie ihre spektakulären Meisterwerke.

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Armband & Collier der Winter Pearl Kollektion

Lapponia: handgefertigter Schmuck trifft auf Nachhaltigkeit

Es sind nicht nur die Designer und ihre skulpturalen und grandiosen Entwürfe, die bei Lapponia im Mittelpunkt stehen. Die Finnen legen auch besonderen Wert auf echte Handarbeit und Nachhaltigkeit. Denn die Schmuckstücke der finnischen Manufaktur sollen nicht nur wie Kunstwerke aussehen, sondern auch die Qualität echter Kunst haben. Deshalb fertigen professionelle und begeisterte Goldschmiede jedes Stück von Hand an. Moderne Bearbeitungstechniken und viel Liebe zum Detail machen aus den Designs lebendige und ausgefallene Accessoires, die Sie kunstvoll schmücken und nie aus der Mode kommen.

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Fertigung des Colliers Planetoid Valleys

Da die Natur die bedeutendste Quelle der Inspiration der Lapponia-Designer ist, legen sie großen Wert darauf, diese so gut es geht zu schützen und zu erhalten. Aus diesem Grund werden die Schmuckstücke nicht nur in Helsinki von Hand gefertigt, sondern auch aus recyceltem Gold und Silber hergestellt. Das verwendete Gold ist zu 100 Prozent recycelt, das Silber zu etwa 70 Prozent. Die restlichen 30 Prozent Silber stammen aus regionalen nordischen Goldminen. So wird der Schmuck mit größter Sorgfalt und aus nachhaltigen Edelmetallen geformt, um eine nachhaltige Produktion zu gewährleisten und zum Umweltschutz beizutragen.

Die vielseitigen Kollektionen Lapponias

Welche Kollektion Sie auch ansehen, jede von ihnen glänzt durch raue, ursprüngliche, natürliche oder sinnliche Formen. Der Schmuck von Lapponia hat etwas Unvollkommenes, was den einzigartigen Charme der Accessoires ausmacht. Es ist eben diese Unvollkommenheit, die Lapponia eine so atemberaubende Wirkung verleiht. Der künstlerische Aspekt des Schmucks steht besonders im Zentrum, die sich den skulpturalen Designs verschrieben hat, die die Accessoires in tragbare Mini-Kunstwerke verwandeln. Die Bandbreite an Formen und Ideen reicht dabei von zart und feminin bis hin zu markant und geometrisch. Auch die verschiedenen Oberflächenstrukturen tragen dazu bei, dass das Gold und Silber der Schmuckwerke sich in zahlreichen Facetten und von ihren schönsten Seiten zeigen.

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Collier Moonlit Eve von Taru Harmaala Chaloff

Die Kollektion Moonlit Eve der Designerin Taru Harmaala Chaloff zum Beispiel erinnert an frisch freigelegte Goldadern, die gezielt mit Diamanten besetzt und nahezu unverarbeitet zu sagenhaften und edlen Schmuckstücken verarbeitet wurden. An Naturwunder erinnert auch die Kollektion Frozen Amethyst von Liesbeth Busman, die durch lauter geometrische Elemente besticht, die von der kristallinen Form der Edelsteine inspiriert wurde. Björn Weckström bringt Sie hingegen mit seiner Nile-Kollektion ins wunderbare Ägypten, denn sein Schmuck wurde von den berühmten Papyrus-Pflanzen geprägt, die den Fluss Nil umgeben. Von ihm stammt auch das berühmte Collier Planetoid Valleys (deutsch: Planetentäler), das Prinzessin Leia in Star Wars trägt.

Ein besonderer Hingucker sind die kraftvollen, kreativen und außergewöhnlichen Ringe der Manufaktur. Denn selbst die größten, skulpturalsten Modelle tragen sich angenehm und sehen unglaublich elegant an Ihrem Finger aus. Ein Beispiel ist der Ring mit dem geheimnisvollen Namen Gondas Maske. Seine Bildsprache und Extravaganz lenkt die Blicke automatisch auf die Hand und verleiht Ihnen mit seiner exotisch angehauchten Optik einen ganz eigenen, eleganten Look. Dass Lapponia die Welt durch die Augen meisterhafter Designer sieht, erkennen Sie an jedem Schmuckstück aus jeder Kollektion. Zeitlos schön und beinahe magisch fangen Sie ihre Eindrücke aus der Natur in ihren Accessoires ein und ehren sie so mit handgefertigten, außergewöhnlichen und nachhaltigen Schätzen aus herrlichem Silber und Gold.

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